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Panem et circenses - Brot und SpieleJanuar 12, 2002
ein Metapher, ein Mittel zur Erfüllung der oberflächlichen Menschen zu vertreten. Im Falle der Politik wird der Ausdruck verwendet, um die Schaffung öffentlicher Zustimmung zu beschreiben. Nicht durch exemplarische oder exzellente öffentliche Dienste oder die öffentliche Ordnung, sondern durch die blosse Befriedigung der unmittelbaren, flachen Anforderungen einer Bevölkerung. Der Begriff impliziert auch die Erosion oder Unkenntnis der staatsbürgerlichen Pflicht unter den Sorgen des des kleinen Mannes (l’homme moyen sensuel). >> Wikipedia Für die Studierenden stellt der Aufstieg und Fall des Römischen Reiches auch den Wendepunkt im Niedergang dieses großen Reiches dar. Nach der Eroberung der Länder und allen Reichtümern denen sie habhaft werden konnten, fielen die Römer ihrem eigenen Erfolg zum Opfer, wurden arrogant, faul, verdorben und verkommen, gaben sich allen möglichen abscheulichen Praktiken hin. Juvenal, ein scharfer Beobachter seiner Zeit, sah, was kommen würde, konnte aber leider keinen praktikablen Ausweg anbieten, als seine Abhandlungen von Satiren, durch die er die Sitten und Gebräuche seiner Zeitgenossen kritisierte so wie sein Landsmann Cicero, der römische Staatsmann, Philosoph und Redner, dessen berühmtestes Werk "O Tempora O Mores" (Oh, was für Zeiten! Oh, was für Sitten!) bis zum heutigen Tag noch im Einsatz ist.. Im Fall von "Brot und Spiele", wurde dieser Satz von Juvenal adoptiert, um die Behörden bei der Versorgung von Roms Bevölkerung mit kostenlosem Brot und kostenlosen Spielen in den Arenen zu kritisieren. Der Circus Maximus wurde eine riesige Konstruktion in Rom, die etwa 200.000 Menschen fassen konnte und wurde hauptsächlich für Wagenrennen, die beliebteste Sportart, des alten Rom verwendet. Den Menschen freie oder billige Lebensmittel zu geben und sie ganzjährig mit Unterhaltung zu beschäftigen, diente dem römischen Reich auch aus folgenden Gründen: 1) Eine fügsame und betäubte Bevölkerung ist leichter kontrollierbar. Einmal das Essen zur Genüge herausgegeben, kümmerte man sich darum die Zeit der Leute mit Spielen zu füllen und das Spiel funktionierte. Die meisten Menschen, wenn ihre Grundbedürfnisse befriedigt sind, interessieren sich scheinbar für nichts anderes mehr( ich beziehe mich hier natürlich auf einen grossen Teil der Menschen aber Gott sei Dank nicht auf alle). Natürlich konnte diese Situation nicht ewig so weitergehen. Abgesehen von den Kosten, die für die Aufrechterhaltung solcher Programme anlaufen, war das Herzstück der römischen Gesellschaft untergraben worden. Die Transformation eines einst starken und kriegerischen, stoischen und auf viele Arten heroischen Volkes war zum Charakter eines schwachen, demotivierten und lasziven Volk geworden. Aber Rom ist einfach nur das beste Beispiel das wir haben, um die Ursachen für den Aufstieg und Fall von Nationen und Reichen zu finden. Die Geschichte wiederholt sich und die Vorlage ändert sich nie. Was erstaunlich ist in all dem, ist die Präzision eines Uhrwerks, in dem diese Ereignisse einander folgen: ein Funke, dann Eroberung, Sieg, Reich, und wie nach einiger Zeit an der Spitze der Rückgang anspringt, langsam und unausweichlich, und immer in seinem Innern entstanden, und nur eine Frage der Zeit ist wann es zu einem endgültigen Zusammenbruch und der Eroberung durch die Hände der Barbaren der Stunde führt. Im modernen Sprachgebrauch ist der Begriff zu einem Adjektiv geworden, um eine Das war das alte Rom. Jetzt lasst uns vorspulen ins Jahr unseres Herrn 2011. |